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Ticket to Ride Contestupdate

Moritz schrieb am Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 15:52:

Der Winter ist nun definitiv in Europa angekommen und auch wenn es noch nicht die Mengen an Schnee hat wie wir uns erhoffen, so haben doch die meisten Skigebiete eröffnet und auch wenn noch nicht an vielen Orten ein Park gebaut ist so lässt es sich zumindest auf den Pisten gemütlich jibben um ready für den Winter zu werden.

Ebenso ist die ticket to ridetour in Europa gelandet, was uns in der nächsten Zeit einige der wichtigsten und hochstehendsten Wettkämpfe in Europa bescheren wird. Wir wollen euch in dieser und der nächsten News eine kleine Übersicht geben welche Contests bereits waren, welche noch anstehen, welche Formate ausgetragen werden und was bei den einzelnen Wettkämpfen interessant sein kann.

Ein Contest überragt diesen Winter natürlich alles, die Olympischen Winterspiele von 2010 in Vancouver. Am 17. Februar kämpfen die besten Snowboarder der Welt in der Halfpipe von Whistler um das begehrte Edelmetall und versuchen sich in der Snowboardgeschichte zu verewigen. Auf die Olympischen Spiele und dem ganzen drum herum, werden wir in Zukunft noch in eigenen News genau eingehen, jedoch hat sich aufgrund der Spiele auch der Terminkalender in diesem Winter ein wenig verschoben.

Eine weitere Veränderung gibt es dieses Jahr bei den Wettkämpfen der TTR, es wird auf das Quaterpipeformat verzichtet. In den letzten Jahren gab es am Air and Style, der Arctic Challenge sowie beim O?Neill Evolution jeweils ein Quaterpipe event, bei welchem die Fahrer eine ca. 9 Meter hohe Quaterpipe gesprungen sind. Aufgrund der Grösse von diesen, wurden sie nur für Wettkämpfe gebaut, was es den Ridern verunmöglichte richtig dafür zu trainieren. Die Folge waren einige furchteinflössende Stürze und schwere Verletzungen. Die TTR hat sich das Feedback der Fahrer zu Herzen genommen und verzichtet in Zukunft auf dieses Format.

Der führende in der TTR war vor dem Start der Contests in Europa, der junge Seb Touts, welcher neben den beiden freestyle.ch und freestyle.berlin Wettkämpfen, welche nicht zur TTR gehören, auch in den anderen Wettkämpfen auf der Südhalbkugel zu überzeugen wussten und beispielsweise die Style Wars gewinnen konnten.

Begonnen haben die Contests hier in Europa am 14. November mit dem Horsefeathers Pleasure Jam auf dem Dachsteingletscher. Der im Format Slopestyle ausgetragene Wettkampf stellt für viele Rider den Start in die Wintersaison dar. Einer der bereits beim freestyle.ch und beim freestyle.berlin für Aufsehen gesorgt hat, konnte auch auf dem Dachstein gewinnen. Die Rede ist von Elias Elhard, der erneute einen perfekten bs double cork 10 gesprungen ist und damit den Grundstein für seinen winning run gelegt hat und sich vor dem Norweger Torgeir Bergrem und dem Rookie aus Österreich, Max Weickl platzieren konnte.

Am 5. Dezember fand der Air and Style statt, wahrscheinlich eine der Prestiegeträchtigsten Veranstaltungen überhaupt. Der Air and Style erfuhr in den letzten Jahren verschieden Veränderungen, von Seefeld zog der Event ins Olympiastadion in München und ein Ableger wurde im Bergiselstadion in Insbruck durchgeführt. Leider zog sich Nokia aus dem Sponsoring zurück, was den Event im letzten Jahr in München ausfallen liess und nur der Quaterpipecontest in Innsbruck konnte durchgeführt werden.

Dieses Jahr gab es nur eine Ausgabe und die war wieder in Innsbruck wo der Air and Style 1994 seine Premiere feierte. Wie oben erwähnt nicht mehr in der Quaterpipe, sondern auf dem Bigair zeigten die Fahrer ihre Sprünge. Das double corks mittlerweile zum Standardrepertoir der Topfahrer auf der Tour gehören, zeigte sich an diesem Abend deutlich. Ebenso dass das Niveau so hoch ist, das wirklich jeder jeden schlagen kann. So erstaunt es nicht, dass der Sieger Marko Grilc erst in den Wettkampf für den verletzen Seb Touts nachgerückt ist. Der Contest war auf einem konstant hohen Niveau und die Top 4 an diesem Abend waren:

1. Marko Grilc
2. Peetu Piiroinen
3. Andreas Wiig
4. Iouri Podlatschikov

Ebenso brachte der Air and Style einige Veränderungen im Ranking der TTR mit sich. Seb Touts der sich im Training verletzt hatte konnte seine Führung nicht verteidigen und musste sie an den Überraschungssieger Marko Grilc abgeben, welcher nun vor Seb Touts, Torstein Horgmo, und Peetu Piriionen die Führung der TTR übernommen hat.

In den nächsten Tagen, werden wir euch noch einen Ausblick auf die anstehenden Wettkämpfe der TTR geben.