Powder in Zermatt
Wie ihr vielleicht wisst, ist amp-freestyle nicht nur in der Schweiz vertreten. Im letzten Sommer sind zwei Freunde aus Berlin, Niclas und Sebastian, zu unserm Team hinzugekommen. Da Berge dort jedoch Mangelware sind, muss man um in die Berge zu kommen eine Reise von neun bis zehn Stunden auf sich nehmen. Da dies doch eher lang ist, hat sich Sebastian nun einen Job in der Schweiz gesucht, damit er in Zukunft einiges mehr zum shredden kommt. Natürlich konnte er nicht einfach irgendwo hingehen, nein, er wollte an den schönsten Ort der Schweiz und darum arbeitet und lebt Sebastian diesen Winter in Zermatt, am Fusse des Matterhorns.
Natürlich wollte ich Sebastian so schnell es geht besuchen gehen, da wir beide am Mittwoch frei hatten, beschloss ich, mich am Dienstagabend auf nach Zermatt zu machen, damit wir am Mittwoch ausgiebig fahren konnten.
Diesen Montag kam dann der langersehnte Wintereinbruch! Nicht nur in den Bergen sondern bis ins Flachland schneite es herunter. Das steigerte meine Vorfreude natürlich ins unermessliche, vor allem da für den Mittwoch viel Sonne vorhergesagt wurde.
Also machte ich mich am Dienstagabend ausgerüstet mit meinem Snowboardstuff und meinem Öffentlichen Prozessrechtsbuch (ganz ohne lernen gehts dann doch nicht), auf den Weg nach Zermatt. In Zermatt angekommen war der Plan dann, dass wir zusammen mit den Arbeitskollegen von Basti nur kurz in eine Baar etwas trinken gehen, damit wir am nächsten Morgen auch fit auf der Piste sind. Als wir uns vor dem Papperla Pub trafen, kam dann auch die erste Ankündigung: ?Heute trinke ich nur ein Cola!? Die Frage, ob es am Ende wirklich nur ein Cola war, bleibt an dieser Stelle unbeantwortet?
Am Mittwochmorgen erwartete uns dann die angekündigte Sonne und so machten wir uns auf den Weg zur Gondel. Die Lawinengefahr war aufgrund des vielen Neuschnees auf Stufe 4, was uns nochmal in Erinnerung rief, dass man bei solchen Bedingung immer vorsichtig sein muss und keine gefährlichen Hänge fährt. Wir fuhren den ganzen Tag beim 6er Sessellift unterhalb des Gornergrats, wo es flache Pisten hat und das Lawinenrisiko überschaubar ist. Genaue Angaben zu der Menge des Neuschnees zu machen ist natürlich immer schwer, da man ja gerne zum Übertreiben neigt, aber es hatte schon soooooo viel Schnee, also wirklich, wirklich viel Schnee. Da die Wintersaison in Zermatt erst dieses Wochenende beginnt, hatte es auch nicht viele Menschen auf der Skipiste, was es alles in allem zu einem perfekten Tag machte. Einzig mit der Sonne hatten wir so unsere Probleme. Nicht dass es zu wenig hatte, jedoch immer als wir Fotografieren wollten, verdunkelten einzelne Wolken die Sonne ein wenig. Da uns das dann schnell zu blöd wurde, machten wir einige Bilder bei nicht ganz optimalen Lichtverhältnissen und genossen den Rest des Tages die super Bedingungen.
Abends verabschiedete ich mich von Basti und machte mich wieder auf den Weg nach Zürich. Doch nicht für Lange, bereits am übernächsten Wochenende gehts wieder nach Zermatt, dann hauptsächlich der Nitro Party wegen. Die Geburtstagsfeier zum 20 Jährigen Bestehen von Nitro am Samstag dem 12. Dezember im Schneewittchen ist euch allen wärmstens Empfohlen. Wer schon mal an einer Nitroparty im Schneewittchen war, der weiss wovon ich spreche.
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